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An(ge)dacht - 15. September 2016

Wohlbehalten zurück!

Beeindruckend war die Reise ins Baltikum. Drei Länder an der Ostsee, hinter dem kurischen Haff.

Litauen, Lettland und Estland.

39 Mitglieder der drei Gemeinden St. Liborius, St. Martin und St. Meinolfus hatten die gemeinsame Reise angetreten und über Vilnius nach Riga bis nach Tallinn und mit dem Flugzeug zurück

Beeindruckend die Landschaften, herausgehoben das kurische Haff.
Das Holocaustmahnmal in der Nähe von Riga, wo Menschen aus unserer Nachbarschaft erschossen und begraben wurden.

Wir beteten im Wald von Riga. Zuletzt feierten wir die Hl. Messe im
Birgittenkloster in Tallinn. Entferntester Punkt von zu Hause bei dieser Reise und doch zu Hause!

Der unbändige Wille zur Freiheit und zur Selbstbestimmung der Völker gab uns zu denken und machte uns froh in einem Land zu leben, das die Rechtsstaatlichkeit für ein höchstes Gut hält und Menschen Aufenthalt gewährt, das kriegerische Aktionen nicht ermöglicht.

Mit Blick aus der Geschichte der baltischen Republiken tut es gut zu wissen, wo wir zu Hause sind und dass wir in einem politischen Gefüge leben, das es ermöglicht, frei und geschützt zu leben.

Das haben wir hautnah erlebt und danken Gott für diese Erfahrung.

Klaus Korfmacher, Pfarrer

An(ge)dacht

Liebe Gemeinde!

Ich möchte mit Ihnen eine Geschichte teilen…

Gibt es ein Leben nach der Geburt?

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.

"Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?" fragt der eine Zwilling.

"Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das was draußen kommen wird." antwortet der andere Zwilling.

"Ich glaube, das ist Blödsinn!" sagt der erste. "Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?"

"So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?"

"So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz."

"Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders."

"Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von ’nach der Geburt‘. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum."

"Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen."

"Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?"

"Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!"

"Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht."

"Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt…."

nach Henry Nouwen,

 

Herzlichst

Janine Hellbach

An(ge)dacht

Lünen <-> Dortmund

Das Bild ist von der Ausfahrt „Dortmund-Lanstrop“ von der A2 gemacht. Es drückt genau meine Situation aus. Zum Zeitpunkt des Schreibens dieser Zeilen wohne ich noch in Lünen und werde dann ab dem 22.08. in Dortmund-Körne wohnen. Am Abend des 02.08. benutzte ich diese Ausfahrt.

Zu Hause angekommen las ich eine Text-Nachricht über facebook von einer Abitur-Kollegin, mit der ich von 29 Jahren in Unna Abitur gemacht habe. Ich habe sie morgens vorher kontaktiert. Sie ist in Lünen an einer Schule als Lehrerin tätig. Leider haben wir es nicht geschafft, uns in Lünen zu sehen. Sie hat sich über die Nachricht gefreut. „Es wird eng, weil noch Ferien und Urlaubszeit sind“, so schreib sie weiter. Einige Tage später entdecke in facebook ein Foto von einer ihrer Schülerin, die sie als Klassenlehrerin hatte und deren Kind ich vor 4 Jahren getauft habe. Die Welt ist ein Dorf und wir sind mittendrin.

Das Bild sagt auch: „STOP machen, sich zu besinnen durch welche Tür komme ich zu Gott!?“
Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen“, sagt Jesus im heutigen Evangelium. Wenn man sich bemüht, dann so glaube ich, ist diese enge Tür nicht eng, sondern sehr weit. „Es wird eng, weil ...“ so schrieb meine Abitur-Kollegin. Die Tür wird weit, wenn uns gelingt auf die Stimme dessen zu hören, der nicht nur der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Er sagt auch: „Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden.“ So gut in der Hinsicht auch facebook ist, besser ist face-to-face (zu deutsch: von Angesicht zu Angesicht).

Auf Begegnungen mit Ihnen freut sich

Norbert HAGEMEISTER, Pastor

   

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