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Pastoralverbund
Dortmund Mitte-Ost

Gabelsbergerstr. 32
44141 Dortmund
0231 / 59 43 33
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An(ge)dacht - 22. Januar 2017

Mit dem 1. Februar 2017 wird etwas Einschneidendes eintreten. Der Pastoralverbund Dortmund-Mitte-Ost steht neben anderen Pastoralverbünden und einer Pfarrei und umfasst als Pastoraler Raum neun Gemeinden. Langsam wird dann die Zusammenarbeit im größeren Rahmen stattfinden; ungewohnte Priester werden am Altar stehen; manche Angebote sind an bestimmten Orten konzentriert und nicht überall zu finden. Das fordert große Umstellungen von jedem - und kaum etwas ist anstrengender, als Gewohntes aufzugeben und sich auf Neues einzulassen. Das führt schnell zu einer inneren Verweigerung: Ich will alles wie früher! Zur Messfeier fahre ich nicht in die Nachbarpfarrei! Ich mag diesen Priester nicht! Wenn ich das nicht hier finde, komme ich nicht mehr!

Diese Haltung gab es in der Kirche von Beginn an. Paulus setzt den Korinthern deshalb schon im Jahr 50 den Kopf zurecht. Dort gab es mehrere Priester und jeder hatte seinen eigenen Fanclub. Ein bisschen so wie beim Fußball. Man ging nicht zu den Feiern „der anderen“; der „andere“ Priester hatte sowieso unrecht; eine Zusammenarbeit inmitten einer überwiegend heidnischen Umwelt wurde verweigert. Paulus erinnert daran, dass nichts in der Kirche von Personen abhängen darf, oder von vertrauten Orten. Sondern dass es immer nur um eines geht: Gott zu danken für das Geschenk der Erlösung; Christus zu preisen; und der Umwelt davon zu berichten, damit sie auch in diesen Genuss kommt.

Das Evangelium ermutigt uns eindringlich, sich auf Neues und Ungewohntes einzulassen. Der Messias wurde von Jesu Umwelt einmütig in der Gegend um Jerusalem erwartet. So verhießen es ja einige Propheten. Jesu Heimat, Galiläa, galt als beinahe heidnisches Gebiet. Dass dort der Erlöser zu finden wäre, dass man dort Gott erleben könnte - das war praktisch unvorstellbar. Trotzdem war er genau dort. Eine Zumutung für die gläubigen Juden. Damit hält Gott uns wach und beweglich.

So ist es bis heute! Gott lässt sich viel öfter da finden, wo wir es nicht erwarten. Oder wo wir nicht hinwollen. Statt im Gewohnten zu erstarren, müssen wir offen sein füreinander und für das Neue. Auch wenn es anstrengend ist. Doch seit wann zeichnete sich die ernsthafte Christusnachfolge durch Bequemlichkeit aus?

Also dann: Gott wartet!

Ihr Pastor Gottschlich

 

Kleine Könige mit großem Auftrag

Fünfjährige Sternsinger verteilten in der St.-Martin-Gemeinde die Segensbitte

"Wer trägt den großen goldenen Stern, wer die Spendendose, wer die Kreide - und wer darf überhaupt klingeln?
Etwas 3600 Mitglieder zählt die Gemeinde St. Martin in der Gartenstadt nördlich der B1. Damit sie alle den christlichen Segen erhalten, sind die Kinder der Gemeinde als Sternsinger mit dabei. Die jüngsten sind erst fünf Jahre alt und das Sternsingen ist für sie ein kleines Abenteuer."

Mit diesem Absatz beginnt ein Artikel in der digitalen Sonntagszeitung der Ruhr Nachrichten vom Dreikönigswochenende.

Anbei können Sie die gesamte Zeitungsseite als PDF herunterladen.

Quelle ist die Digitale Sonntagszeitung der Ruhr Nachrichten, Ausgabe 8. Januar 2017

An(ge)dacht - 08. Januar 2017

Die Geschenke sind ausgepackt -

Das Jahr 2017 nimmt uns in den Griff!

Liebe Christinnen und Christen,

die Festtage sind vorbei. In diesem Jahr habe ich die Geräuschkulisse in Dortmund am Silvestertag und -nacht unerträglich gefunden. Der Schwefelgestank in der Nacht himmelwärts - als wäre die Hölle geöffnet.

Das war aber erst der Auftakt. Kaum war das neue Jahr im Sattel, kritisiert die Grünen-Vorsitzende Simone Peter die Kölner Polizei. Es stelle sich die Frage nach der „Verhältnis- und Rechtsmäßigkeit“, hatte Peter in der Zeitung „Rheinische Post“ (Düsseldorf) gesagt, „wenn insgesamt knapp tausend Personen allein aufgrund ihres Aussehens überprüft und teilweise festgesetzt wurden“. Frau Peter wurde überrascht, denn Zeitpunkt und Umstände entscheiden heute schnell darüber, wie das Gesagte bewertet wird. Offensichtlich hatten die sozialen Netzwerke die Aussage Peters mit Hass und Hetze kommentiert.

Die Äußerungen von Frau Peter sind hier nicht zu kommentieren.

Schwerer noch wiegt jedoch die Schnelligkeit und Hetze mit der über sogenannte „soziale Netzwerke“ Bewertungen, Wertungen und Haltungen beeinflusst werden können! Offensichtlich schneller als uns lieb ist mittels weltweiter Verbreitung des Smartphones und des Internets.

Zunächst einmal politisch neutral sind es Medien, die auch gefälschten Nachrichten Raum geben (siehe arabische und afrikanische Welten) und Fluchtbewegungen unterstützten, die Europa politisch(2015/2016) mehr als bedrängten. Selbst im Wahlkampf Amerikas kam es zu Informationen, die nicht zuerst der Freiheit und der Demokratie dienten. 

Offensichtlich müssen wir technische Möglichkeiten beherrschen und dann nutzen lernen. Zeitgleich fast mit dem Kauf eines Smartphones, kann, wer es besitzt, auf vielen Kanälen kommunizieren, weltweit Wissen und Bilder abrufen, Musik hören, oder Schuhe bestellen oder Filme von sich selbst verbreiten. Noch ist nicht klar wie manipulativ und durchschaubar wir durch den Gebrauch dieser Medien sind.

Das kann auch mal eben passieren, wenn Empörung ungefiltert und massenhaft veröffentlicht wird oder sich gegen jemanden richtet (shitstorm).

Wir sollten im Umgang mit Nachrichten sehr wach und gedankenvoll durch das Jahr 2017 gehen. Das Böse stinkt immer „zum Himmel“!

Pfarrer Dr. Klaus Korfmacher

 

An(ge)dacht - 24. Dezember 2016 (2)

W andern nach Bethlehem

E in Mann und eine Frau

I n froher Erwartung

H ier ist kein Platz

N ur noch der Stall

A nkunft des Kindes

C hristus!

H irten und Könige

T agheller Stern

E ngelchor

N acht des Wunders

 

Das Pastoralteam wünscht Ihnen eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit.

 

An(ge)dacht - 10. Dezember 2016

Johannes sitzt im Gefängnis. Und dort befallen den glaubensstarken, wortgewaltigen Wegbereiter Jesu Zweifel. Verständlich. Er lässt Jesus fragen, ob er es ist, der kommen soll, oder ob er auf einen anderen warten muss. Jesu Antwort ist kein einfaches knappes Ja oder Nein, sondern eine Beschreiung dessen, was sich durch sein Wirken verändert hat: „Blinde sehen wieder, und Lahme gehen; Aussätzige werden rein; und Taube hören; Tote stehen auf, und den Armen wird das Evangelium verkündet." Jesus hätte auch mit einem schlichen Ja antworten können, doch das ist ihm – und wäre vielleicht auch Johannes – zu wenig. Er lässt seine Taten für sich sprechen und, so glaube ich, Johannes war letzten Endes überzeugt. Denn er geht seinen Lebensweg konsequent zu Ende. Gottes Taten auch heute zu Wort kommen zu lassen – dazu lädt uns dieses Evangelium im Advent ein: Wo geschehen Wunder der Liebe, wo wird die frohe Botschaft lebendig, weil Menschen sich von Gottes Geist bewegen lassen? Aufmerksam werden für Gottes Wirken hier und heute.
Und mich selbst einladen lassen, Mitarbeiter Gottes zu werden. Das können sehr kleine Schritte sein – doch auch durch sie wird das Evangelium verkündet.

   

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