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An(ge)dacht

Zum 1. Januar 2017 wird der größere pastorale Raum - Dortmund Mitte - errichtet. Zehn Pfarrgemeinden werden zu diesem Zeitpunkt in diesem Raum existieren und kooperieren. Wir werden in diesem Raum „gegliedert“ unser pfarrliches Leben gestalten. Das bedeutet Konzentration auf die Grundfunktionen christlichen Lebens: Verkündigung, Diakonie und Gottesdienst. Jede Gemeinde überprüft das für sie Nötige: Hauptamtliche und hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden zahlenmäßig zurückgehen, Funktionen müssen neu überlegt werden, Dienste zusammengeführt werden, Akzente gesetzt werden.

Alles dies ist jedoch zweitrangig. Entscheidend bleibt Anderes. Dies ist die Antwort auf die persönlichen Fragen, die sich jede Christin, jeder Christ stellen und beantworten muss:

Wie halte ich es mit der Religion?

Wie gestaltet sich mein Bekenntnis zum dreieinigen Gott?

Wie gebe ich diesem Bekenntnis ein Gesicht?

Ein Gesicht ist schon vorhanden, dass dich und mich anschaut: Das Antlitz Christi. Dieses Antlitz ist geprägt von jenem gewaltsamen Tod am Kreuz. Dieser Tod ist vorweggenommen im letzten Abendmahl und wird beglaubigt in der Auferstehung an Ostern. Papst em. Benedikt XVI. sagt dazu: „Weil Jesus Christus den Tod in Liebe umformt, darum ist der Tod schon von innen her überwunden und Auferstehung schon in ihm da.“ Dies verinnerlichend gehen wir unseren Weg. Dabei fragend:

Was ist das Sinngebende meines Lebens?

Anerkenne ich Endgültigkeit meiner Lebensinhalte und -Tätigkeiten im Tod?

Suche ich in meiner Frömmigkeit Gott den Herrn über Leben und Tod?

Lass ich mich mit hineinnehmen in die Lebenshingabe Jesu an Gott in der Feier der Eucharistie?

Erkenne ich sie als Hochform liebender Zuwendung Gottes und als Ausgangspunkt liebender Zuwendung zu anderen?

Anerkenne ich die übende Funktion der Liebe durch die Mitfeier der Eucharistie?

Die Reihe der geistlichen Fragen ließe sich fortführen. Es muss uns zu denken geben: Wo keine Gemeinde, da kein Priester, wo kein priesterlicher Dienst, da keine Eucharistie, wo kein eucharistisches Verstehen, da keine Diakonie, wo keine Diakonie/Caritas, da Veränderung des Lebens zur Menschenfremdlichkeit. Ein Ziel braucht die Zukunft: Dem Wort Gottes Raum und Zeit geben und den Tag zu heiligen.

Für heute bleibt: Keine Struktur, keine Veränderung reicht hin, wenn nicht wir Veränderungen in uns ermöglichen. Und aus dieser Veränderung pfarrliches Leben gottesdienstlich und diakonal mitgestalten.

Ihr Klaus Korfmacher, Pfarrer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

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  • PGR St. Martin
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    (St. Martin)
  • Fest der Begegnung St. Martin
    Von 17.06.2016 bis 19.06.2016
    (St. Martin)
  • Ökumenisches Abendlob
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    (Ökumene)
  • Ökumenisches Abendlob
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    (Ökumene)
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